Gitarrenunterricht mit farbigen Noten
Guitar Colour System - Gitarre lernen leicht gemacht - Lieder spielen - Gitarrengriffe finden - Gitarre stimmen - ein Gefühl für Zeit und Raum - viele bunte Noten
Guitar Colour System

Biografie

Burkhard Michael Mikolai *1962, verheiratet, 3 Kinder

Hoch motiviert durch den eigenen Bruder Norbert und die Profiband "Wahkonda", welche gleich um die Ecke ihr zu hause hatte, bekam er mit 14 Jahren seine erste Gitarre. Zwei Jahre später (1978) bestand Mikolai die Aufnahmeprüfung an der damaligen Bezirksmusikschule Frankfurt (Oder).
1979 folgte eine Lehrausbildung zum Elektronikfacharbeiter (industrielle Elektronik). Der Wunsch Musiker zu werden stand bereits fest. Nach 4 Jahren (1982) legte er den Sonderstufenabschluss mit dem Prädikat "ausgezeichnet" ab. Im gleichen Jahr beendete er seine Lehrausbildung. Es folgte der Armeedienst (Grundwehrdienst) von Mai 82 bis Okt 83. Bis zum Beginn des Studiums hatte er das Glück, seinen Lebensunterhalt schon mit Musik verdienen zu können.

Burkhard Mikolai

Die damals nötige Berufserlaubnis für Profimusiker (DDR), bekam er befristet, da die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule "Hanns Eisler" bereits bestanden war.
Mai bis Oktober 84 spielte er mit der Berufsformation "Siggi's Band" im Erholungsheim der Nationalen Volksarmee in Prora (Rügen).
Das Musikstudium an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" absolvierte er in der Zeit von 1984 bis 1988. E-Gitarre als Hauptfachinstrument und Konzertgitarre als Nebenfach. Bereits während des Studiums (ab 1987) sammelte er Erfahrung als Pädagoge an der Musikschule Eisenhüttenstadt. Zur gleichen Zeit, im August 87, wurde das Berliner "Grand Hotel" - "Unter den Linden" eröffnet. Zu diesem Anlass wurde extra die Band "Mini Strings" mit 11 Mitgliedern gegründet. Ein Projekt der Musikhochschule "Hanns Eisler" unter der Leitung von Prof. Alfons Wonneberg. Dieses außergewöhnliche Projekt: 4 Geigen, 1 Bläser(dieser musste Querflöte, Klarinette und Saxophon spielen können), Bassgitarre, Schlagzeug, Gitarre, Keyboard und 2 mal Gesang spielte einen Mix von Klassik bis Pop. Das Projekt, das ursprünglich für ein halbes Jahr geplant war, dauerte letztendlich 4 Jahre.
Etwas später 1987 entstand die Big Band "Boys & Girls". Gleich zu Beginn startete eine Tournee nach Moskau und Perm (ehemalige Sowjetunion). Auftritte in der damaligen Rundfunksendung "7 bis 10 - Spreeathen", Fernsehauftritte mit Heinz Quermann (Big Band live) und Fernsehübertragungen aus dem Friedrichstadtpalast folgten. 1989 als Haus Big Band beim Variete Mobil (Variete im Zirkuszelt) und bei Auftritten im Palast der Republik sammelte er zahlreiche musikalische Eindrücke. Zeitgleich liefen die regelmäßigen Auftritte im Grand Hotel. Zu dieser Zeit waren 50 Auftritte im Monat keine Seltenheit. Morgens von "7 bis 10 - Spreeathen", mittags und am frühen Abend Variete Mobil und ab 22 Uhr Grand Hotel.
1990 bekam er seine erste feste Anstellung an der Musikschule in Eisenhüttenstadt. Mit der Wende in Deutschland waren diese großen Ensembles in der Unterhaltungsbranche kaum noch bezahlbar. Im Sommer 1991 folgten mit den Mini Strings Auftritte in Lindau am Bodensee als Kurkapelle. Leider nur noch mit einem Geiger. 1992 und 1993 im Sommer waren die Mini Strings wieder in Lindau zu Gast.
1994 wechselte er die Musikschule. Eine Vollzeit Stelle als Gitarrenlehrer in Beeskow stand in Aussicht. Nicht mehr so spektakulär wie die Zeit in Berlin aber doch genau so interessant war das Leben als Musiklehrer. Zu den Auftritten präsentierten sich jetzt mehr die Schüler. Im Jahr konnten es bis zu 50 werden. Allein Jugendweiheveranstaltungen in Frankfurt (Oder), Beeskow und Umgebung brachten in den nächsten 10 Jahren über 100 Auftritte.

2004 war die eigentliche Geburtsstunde der "bunten Noten" für die Gitarre. Die Idee, welche er schon als Student mit sich herum getragen hatte und in Vergessenheit geraten war, meldete sich plötzlich wieder zurück. Mit voller Macht. Eine Woche Einschlafstörungen, das neue gewachsene Bewusstsein oder besser noch das Bauchgefühl, was alles im Gitarrenunterricht oder in der musikalischen Früherziehung mit Farben möglich werden könnte, wartete darauf erprobt zu werden und brachte die Motivation für die folgenden Jahre.
2006 war dann die Zeit reif für die ersten Klassenmusizierprojekte nach dem Guitar Colour System. An der Beeskower Fontaneschule begann eine 3. Klasse und etwas später eine 4., 5. und 6. Klasse an der Rolf Zuckowski Schule in Lindenberg.
Im September 2007 kam in der Fontane-Grundschule eine weitere 3. Klasse dazu. Alle Gitarrenklassen- Projekte laufen vorerst über 2 Jahre.

Zwei wesentliche Einflüsse sollen noch genannt werden. An erster Stelle die Weiterbildungen mit Dr. phil. habil. Christoph Schwabe (Musiktherapeut) - Musik wird erlebt und nicht gepaukt - und Jochen Pöhlert, "Das Ohrenbuch". "Eine Wiederbelebung traditionellen Hörens & der Notwendigkeit der Umwälzung des heutigen Hör(un)vermögens" (J. Pöhlert aus "Das Ohrenbuch")

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